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mrs MEDIENTECHNIK 2012

Stottern

Stottern ist eine zeitweise auftretende, situationsabhängige Redeflussstörung. Das Kind verharrt entweder angespannt in einer Artikulationsstellung oder es wiederholt bestimmte Laute. Stotternde leiden häufig unter ausgeprägtem Störungsbewusstsein. Begleitsymptome resultieren aus dem Versuch, die eigentlichen Stottersymptome zu überwinden und sind erlernt.

5 Prozent aller Kinder haben, bedingt durch eine Veranlagung, in ihrer Entwicklung eine Phase, in der sie stottern. Der Beginn liegt meist zwischendem 2. und 6. Lebensjahr, spätestens jedoch bis zum Alter von 12 Jahren. Stottern ist kein normales Phänomen der Sprachentwicklung. Ungefähr 75 Prozent dieser Kinder überwinden ihr Stottern wieder. Eine logopädische Diagnostik mit Beratung und ggf. eine Therapie ist nötig, wenn das Kind unter seinem veränderten Sprechen leidet, wenn Zeichen von Anstrengung oder Vermeidung beim Sprechen sichtbar werden oder wenn die Eltern verunsichert sind.