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mrs MEDIENTECHNIK 2012

Lese-Rechtschreibschwäche

Wir therapieren unter anderem viele Kinder mit einer sogenannten auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung. Dies bedeutet keine Einschränkung des peripheren Gehöres, es liegt also keine Schädigung des Organes Ohr vor. Es ist vielmehr die Verarbeitung bestimmter Informationen (akustische Reize) vom Gehör zum Gehirn, die beeinträchtigt ist. Liegt eine solche auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung bei einem Vorschulkind vor, sollte dies unbedingt behandelt werden. Wird dies versäumt, wird das Kind in der ersten Klasse erhebliche Schwierigkeiten beim Erwerb der Schriftsprache (Lesen / Schreiben) haben.

Leider habe ich im Laufe meiner Tätigkeit als Logopädin erfahren müssen, dass bei einigen Kindern erst im Schulalter diese Störung diagnostiziert wurde. So ergeben sich dann bei den Kindern bereits erste Symptome einer Leserechtschreibschwäche, oder sogar einer Legasthenie. Da dies keine Einzelfälle sind, spezialisierte ich mich auf dieses Störungsbild und absolvierte im Februar 2012 mein Fernstudium zur diplomierten Legasthenietrainerin, um so diesen Kindern optimal helfen zu können. Natürlich kann eine Legasthenie auch noch andere Ursachen haben. Andere Sinneswahrnehmungen können betroffen sein und außerdem haben die Kinder ein erhebliches Defizit, ihre Aufmerksamkeit beim Lesen und Schreiben zu halten.

Wir therapieren:

  • legasthene Kinder und Jugendliche
  • Kinder und Jugendliche, die unter einer erworbenen Lese- und Rechtschreibproblematik leiden
  • Kinder im Vorschulalter, die differente Sinneswahrnehmungen aufweisen
  • Erwachsene, die Schwierigkeiten beim Schreiben, oder Lesen zeigen

Förderung:
Wir arbeiten im pädagogisch-didaktischen Bereich und führen gezielte Förderungen durch. Als diplomierte Legasthenietrainerin (des EÖDL) bin ich dazu befähigt und berechtigt, im Rahmen eines pädagogischen Testverfahrens und einer ausführlichen Fehleranalyse die individuellen Problembereiche des jeweiligen Kindes, Jugendlichen oder Erwachsenen festzustellen, die seine individuell ausgeprägte Legasthenie oder Lese-Rechtschreibschwäche ausmachen. Bei Vorschulkindern ist mittels eines pädagogischen Feststellungsverfahrens die Überprüfung der Sinneswahrnehmungen durchzuführen und festzustellen, welche different sind und gefördert werden müssen. Bei Erwachsenen wird durch ein ausführliches Anamnesegespräch und zusätzliche Fehleranalyse der Ansatz des Trainings bestimmt.